#ilovebern – unterwegs mit Nora

Welches ist Noras Lieblingswort auf Berndeutsch, wieso hat sie am Buch «Gruss aus der Küche» mitgewirkt und wo geht sie normalerweise hin, um ein «hundsfüdlegwöhnlechs Fyrabebier» zu trinken? Die Berner Illustratorin nimmt uns mit in ihre Welt – in ihr Bern.

Nora Ryser arbeitet als freischaffende Illustratorin. Sie ist in Bern aufgewachsen und kennt die Bundesstadt besser als ihre eigene Hosentasche. Im Herbst 2020 kam das Buch «Gruss aus der Küche» des Rotpunktverlages heraus, welches sie bebildert hat. Warum sie sich in Bern so wohl fühlt und was sie vermisst, wenn sie in den Ferien ist? Im Video gibt's die Antworten.

Nora, du arbeitest als freischaffende Illustratorin und hast beim Buch «Gruss aus der Küche» zum 50-jährigen Frauenstimm- und -wahlrecht mitgewirkt. Was hat dich dazu motiviert?

Die Anfrage kam eigentlich zu einem Zeitpunkt, als ich gar keine Kapazität für den Auftrag hatte. Doch für mich war klar, dass ich da mitarbeiten will. Das Besondere am Projekt war, dass es zwei meiner Leidenschaften verbunden hat: Zum einen das Thema Feminismus, was mir ein grosses Anliegen ist und zum anderen finde ich die Arbeit an Büchern etwas mega Schönes. Das war sozusagen ein «Doppelherzensprojekt».

Hast du einen Erlebnistipp in Bern für alle, die sich für das Thema interessieren?  

Ich finde die Ausstellung im Freien des Vereins «Hommage 2021» eine schöne Idee. Noch bis im Juni sind an den Hauswänden der Berner Altstadt 52 Porträts von Frauen zu sehen, die ihre ganz persönliche Geschichte erzählen. In der Münstergasse hängt beispielsweise das Bild von Anna Tumarkin – der ersten Berner Professorin. Perfekt also für alle, die wie ich gerne spazieren und sich gleichzeitig inspirieren lassen möchten.

Mit welcher weiblichen Berner Persönlichkeit würdest du gerne einmal Essen gehen?

Mit Veronika Minder. Sie ist eine Dokumentarfilmerin und hat den Film Katzenball produziert, welcher von frauenliebenden Frauen in Bern handelt. Ich finde sie immer total inspirierend, wenn ich sie treffe. Mit ihr würde ich ins Pyri (Café des Pyrénées) gehen und ein alkoholhaltiges «Znacht» bestellen.

  • Hinweis zu Covid-19

    Bis am 28. Februar 2021 müssen Gastrobetriebe geschlossen bleiben. Zudem gelten die Hygiene- und Verhaltensregeln des Bundes. Die detaillierten Angaben zu den Massnahmen finden sich auf der Website des Bundesamts für Gesundheit. Aber hey: Vorfreude ist die schönste Freude und wir können es kaum erwarten, wenn Kulturtage und «Fübis» wieder unbeschwert möglich sind! 

  • Noras 24h-Programm auf einen Blick
    9:00 Uhr «Zmorge» in der Café Bar Lehrerinnenzimmer im PROGR
    11:00 Uhr Besuch der Kunsthalle
    13:00 Uhr «Zmittag» im Café Pavillon – dem Restaurant des Museum für Kommunikation
    14:00 Uhr Spaziergang zum Botanischen Garten, entlang der Aare
    15:00 Uhr Kaffee im Café Fleuri
    16:00 Uhr Abstecher in die Buchhandlung Sinwel
    17:00 Uhr Apéro im Restaurant Bar Löscher
    19:00 Uhr Spaziergang über die Kornhausbrücke und «Znacht» im Restaurant Vierte Wand – dem Restaurant des Konzert Theater Bern oder Spaziergang über die Lorrainebrücke und «Znacht» im Sous le Pont – dem Restaurant der Reitschule
    21:00 Uhr Kulturprogramm in der Reitschule
    23:00 Uhr Die Nacht durchtanzen im Frauenraum oder im Dachstock
    6:00 Uhr Nach Hause gehen und lesend einschlafen

Ab ins Museum – trotz Corona! Das sind die Online-Angebote der Berner Museen im Februar:

Bärn het öpis bödelets u unufgregts, aber langsam fingis überhoupt nid.

Noras Erlebnistipps

Weitere Vorschläge

Das Programm zum Jubiläum

50 Jahre Frauenstimm- und -wahlrecht

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