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Erlebnisort beim Schlossgarten Riggisberg
Hofladen Pfandersmatt entlang der Sagenroute Gantrisch
Erlebnisort zur Sage Hausierer
QR-Code scannen und Sage hören

Sagenroute Gantrisch

Wie der Name verrät, geht es auf den 64 Kilometern dieser E-Bike Route sagenhaft zu und her. Mal kreuzen Zwerge Ihren Weg, mal geheimnisvolle Reiter, mal fahren Sie durch märchenhafte Wälder, mal durchqueren Sie mystische Schluchten. Geniessen Sie in Hof- und Dorfläden die fantastischen regionale Produkte, kehren Sie in legendäre Landgasthöfen ein oder übernachten Sie unter dem Sternenhimmel.


MapElevation Profile
Schwierigkeitsgrad
mittel
Strecke
64.5 km
Dauer
5:20 h
Aufstieg
1249 m
Abstieg
1263 m
Höchster Punkt
1121 m
Tiefster Punkt
567 m
GPS-Daten (Geodaten) zu dieser Tour
Als GPX-Datei herunterladen
Karte zum ausdrucken
Als pdf herunterladen

Die Geschichte des Gantrischgebiets ist nicht nur durch die Geografie und durch seine Anwohnerinnen und Anwohner geprägt. Über die Jahrhunderte formten Naturkatastrophen, Ernteausfälle, Hungersnöte und gesellschaftliche Strukturen den Charakter dieser heute äusserst fruchtbaren Region. In ihrer Not suchten die Menschen immer wieder Antworten und Trost bei den Naturgeistern, was den Sagenreichtum des Gantrischgebiets erklärt. Entdecken Sie auf Ihrer E-Bike Route die sechs Sagenstationen – und lernen Sie die Geschichte von Land und Leute des Naturpark Gantrisch mit allen Sinnen kennen.

Informationen zur Signalisation

Die Sagenroute Gantrisch führt durchgehend entlang von bestehenden SchweizMobil-Routen. Die Signalsiation der Route beschränkt sich auf die neuralgischen Punkte sowie die Kreuzungen, an denen ein Routenwechsel nötig ist. Entsprechend kann ohne signalisierte Routenwechsel immer der Route gefolgt werden, auf der man sich aktuell befindet. Die Erlebnisorte entlang der Route sind jeweils mit einem weissen Wegweiser signalisiert. Wer auf sicher gehen möchte, der fährt mit einem GPS-Gerät und kann sich so ohne lästiges Kartenlesen der Route entlang führen lassen. Das GPX-File oder eine detaillierte Karte zum Drucken können im oberen Menüfeld heruntergeladen werden.

 

Tipp des Autors

Es wird empfohlen die Route als Mehrtagestour oder in mehreren Etappen zu entdecken, damit mehr Zeit bleibt, um die Erlebnisse zu geniessen. Start- und Zielpunkt sind Burgistein, Riggisberg und Schwarzenburg.

ACHTUNG: Unbedingt GPX-Track nutzen - die Route ist nicht durchgehend signalisiert (siehe Wegbeschreibung). Alternativ kann die Route auch gedruckt werden. Siehe Funktionen im oberen Menüband.

Rent a Bike

Bei Rent a Bike kann beim Gepäckschalter der SBB im Bahnhof Bern oder beim TCS Camping Bern Eymatt ein Fahrrad nach Wahl gemietet werden. Das vorreservierte Velo, mit oder ohne Elektromotor, kann bequem am gewünschten Standort abgeholt und wieder zurückgebracht werden.


Karte und Höhenprofil


Details

Merkmale
Schwierigkeitsgrad
mittel
Strecke
64.5 km
Dauer
5:20 h
Aufstieg
1249 m
Abstieg
1263 m
Höchster Punkt
1121 m
Tiefster Punkt
567 m
Kondition
Technik
Erlebnis
Landschaft
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Beschreibung

Informationen zur Signalisation

Die Sagenroute Gantrisch führt durchgehend entlang von bestehenden SchweizMobil-Routen. Die Signalsiation der Route beschränkt sich auf die neuralgischen Punkte sowie die Kreuzungen, an denen ein Routenwechsel nötig ist. Entsprechend kann ohne signalisierte Routenwechsel immer der Route gefolgt werden, auf der man sich aktuell befindet. Die Erlebnisorte entlang der Route sind jeweils mit einem weissen Wegweiser signalisiert. Wer auf sicher gehen möchte, der fährt mit einem GPS-Gerät und kann sich so ohne lästiges Kartenlesen der Route entlang führen lassen. Das GPX-File oder eine detaillierte Karte zum Drucken können im oberen Menüfeld heruntergeladen werden.

Ab Burgistein die Sage «Chatz u Muus» entdecken

Start- und Zielpunkte mit Anschluss an den öffentlichen Verkehr wie auch E-Bike-Verleih-Möglichkeiten sind in Burgistein, Riggisberg oder Schwarzenburg. Starten Sie zum Beispiel die E-Bike-Tour am Willkommensort beim Bahnhof Burgistein. Ab hier führt die Veloland-Route 74 nach Wattenwil, wo sich im Oberdorf vis-à-vis der Kirche bereits der erste Erlebnisort befindet. Wer weiss, warum die Felsformation auf dem Walalpgrat, oberhalb von Wattenwil noch heute «Chatz u Muus» genannt wird? Die gleichnamige Sage beantwortet diese Frage, einfach den QR-Code mit dem Smartphone scannen und die Sage vor Ort hören oder dank der Tafel im Geheimfach vor Ort lesen.

Von Hausierern und Zwergengeheimnissen

Nun geht es auf der Veloland-Route 4 bergauf bis nach Rüschegg-Graben und anschliessend der Veloland-Route 37 entlang hoch zum aussichtsreichen Erlebnisort in Rüschegg. Die Kirche ist bereits von weitem zu sehen, hier hören oder lesen Wissensdurstige die Geschichte rund um den angeblich ersten Hausierer dieser Region. Abwechselnd gemütlich oder steil bergauf geht es auf dem E-Bike weiter auf der Veloland-Route 37 Richtung Riffenmatt Dorf. Der Erlebnisort befindet sich hier im Dorf auf dem grossen Parkplatz direkt neben dem Brunnen - wer sucht der findet. Hier eröffnet sich ein Blick auf den Horbühlpass mit seinen dichten und geheimnisvollen Wäldern. Der Legende nach haben die Dorfbewohner vor vielen Jahren zwei Zwerge gefangen, um deren Geheimnis zu lüften. Danach geht es weiter durchs Vrenelidorf Guggisberg Richtung Kalchstätten immer der Veloland-Route 37 + 62 entlang Richtung Schwarzenburg. In Schwarzenburg lohnt sich ein Abstecher zum Schloss, welches sich ein wenig versteckt links von der Route eingangs Dorf befindet.

Durch den eindrücklichen Rossgraben nach Hinterfultigen

Beim Bahnhof in Schwarzenburg folgt nun der definitive Wechsel auf die Veloland-Route 62 Fahrtrichtung Bern via Schönentannen. Nach einer erholenden Abfahrt folgt nun eine eindrückliche Strecke durch den Rossgraben, über die bekannten Maillartbrücken, welche das Schwarzwasser überqueren. Hier lohnt sich ein Halt am Fluss und eine Abkühlung für die Füsse. Danach geht es regelmässig und stegit hoch nach Hinterfultigen. Zum Glück ist es im Wald, vorbei an Sandstein angenehm kühl. Oben angekommen ist ausruhen angesagt. Hier, in Hinterfultigen entstand die Sage rund um den brennenden Mann, welche noch heute zum Nachdenken anregt. Der Erlebnisort befindet sich gleich am Ende des Aufstiegs anfangs Dorf auf dem alten Viehschauplatz. Danach geht es weiter auf der Veloland-Route 62 durch Vorderfultigen, über die Fultigenegg bis zum Kreisel in Rüeggisberg.

Vom Kloster Rüeggisberg zum Schloss Riggisberg

Hier führt die Sagenroute Gantrisch nun mit einem Abstecher in das Dorf Rüeggisberg zu einem der Highlights der gesamten Route zur Klosterruine Rüeggisber. Hier wartet die furchteinflössende Sage des kopflosen Mönchs auf Zuhörer:innen. Der Besuch der frisch sanierten über 1000-jährigen Klosterruine sowie dem neu konzipierten Klostermuseum sind Pflicht. Nach dem Besuch in der Klossterruine geht es zurück zum Kreisel in Rüeggisberg und auf die Veloland-Route 62 wieder Richtung Bern bis nach Bütschel-Geschneit. Dort folgt der Wechsel auf die Herzroute 99 Richtung Riggisberg. In Riggisberg lohnt sich wiederum ein Abstecher zum Schlossgarten Riggisberg, welcher wunderschön über dem ursprünglichen Dorf trohnt. Um zum Schloss zu gelangen fährt man im Dorf nach dem Kreisel die erste Abzweigung rechts Richtung Schlossgarten. Die Erlebnisstation im Schlossgarten befindet sich etwas versteckt hinter dem ehemaligen Schloss, welches heute als Seminarort sowie als Bed & Breakfast gentutz wird.  An dieser Station wird eine ebenso schaurige Sage erzählt, nämlich die des Rabbentalers, dem ehemaligen Schlosshern. So viele Erlebnisse und Geschichten machen hungrig und durstig.

Unterwegs einkehren und zurück zum Ausgangspunkt nach Burgistein

Unterwegs lohnt sich ein Halt bei legendären Gasthöfen, Dorf- und Hofläden. Ein erfrischendes Getränk und ein sensationelles Menü mit regionalen Spezialitäten – der Naturpark Gantrisch hat kulinarisch einiges zu bieten. Vor der Abfahrt lohnt es sich die Öffnungszeiten zu prüfen - viele Restaurant auf dem Land haben besonders Anfang Woche geschlossen. Nach dem Besuch im Schlossgarten geht es zurück auf die Herzroute 99 im Dorf. Voller Eindrücke geht es nun auf der Veloland-Route 99 abwärts, zurück Richtung Bahnhof Burgistein. Die Sagenroute Gantrisch ist wahrlich ein eindrucksvolles Erlebnis für alle Sinne.

Start
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Ziel
-

Anfahrt

  • Öffentliche Verkehrsmittel

    Reisen Sie bequem via S-Bahn von Bern in ungefähr 30 Minuten zu den Willkommensorten in Burgistein, Schwarzenburg oder Riggisberg. Von Thun sind Sie in ungefähr 15 Minuten mit der S-Bahn in Burgistein und von Fribourg bringt Sie ein Bus in ungefähr 30 Minuten nach Schwarzenburg. Hier geht es zum Online-Fahrplan.  Einzeltickets und Velo-Tageskarten können bequem online gelöst werden. Bitte beachten Sie die Informationen für den Veloselbstverlad (siehe hier). 

  • Privatfahrzeug

    Lieber gleich mit dem E-Bike anreisen? Ab Bern einfach während ungefähr einer Stunde der Veloland-Signalisation 62 und 99 nach Riggisberg oder 74 nach Burgistein folgen. Ab Thun und Fribourg führt die Route 4 zu den Willkommensorten der Sagenroute Gantrisch. Hier geht es zum Veloland-Netz.

  • Parkieren

    Wir empfehlen die Anreise mit dem E-Bike oder öffentlichen Verkehr.


Wissenswertes

Sicherheitsinformationen

Tragen Sie einen Velohelm und schalten Sie bei einem Verbot für Motorfahrräder den E-Bike-Motor (45 km/h) aus.

Ausrüstung
  • E-Bike oder Fahrrad
  • Helm
  • E-Bike Ladegerät
  • Bequeme Kleidung
  • Sonnenschutz
  • Tasche, Rucksack oder Velokorb für Einkäufe in den Hof- und Dorfläden
Zusätzliche Informationen

Hier finden Sie noch mehr Informationen zur Sagenroute Gantrisch.

Hier finden Sie die Sagenroute auf Schweiz Mobil.

 


E- Bike Freundliche Hotels

Wir empfehlen, den Fahrradausflug entschleunigt zu geniessen und in der Stadt oder Region Bern zu übernachten. Gäste haben die Wahl: Darf es eine Übernachtung in der Bundesstadt, in einem Schloss oder auf dem Bauernhof sein?