Aufgeschrieben

Von Feder und Tintenfass: Sprachbegeisterte kommen in Bern voll auf ihre Kosten. Lieber selber schreiben, wahren Geschichten lauschen oder eine verschnörkelte Handschrift entziffern?

Da sind wir sofort wach: Die Ausstellung «Aufgeschrieben. Stift, Taste, Spracherkennung» in der Schweizerischen Nationalbibliothek zeigt, wie sich unsere Art zu Schreiben stetig verändert (ab 16. September). Am Nachmittag fahren wir gemütlich auf den Gurten und lassen das Gelesene setzen. So sind wir am Abend wieder fit für «Reportagen live on stage»: Die Bühnen Bern präsentieren jeden ersten Donnerstag im Monat wahre Geschichten in szenischen Lesungen (ab 1. September).

  • Tipp

    Der begabte Kaligraph Fritz Tschanz lehrt Kindern die Technik des Schönschreibens. Hier geht’s zur Anmeldung.

Den zweiten Tag beginnen wir mit einem Kaffee in der Welle7 beim Bahnhof, halten ein kurzes Geschäftsmeeting ab und schreiben an unserem Roman. Wir wissen: Die Stämpfli AG mit Verlag und Druckerei am Rande von Bern ist ein verlässlicher Partner, wenn das Werk fertig ist. Jetzt aber los: Mit dem Zug geht’s ins Gotthelf Zentrum Lützelflüh. Endlich sehen wir seine verschnörkelte Handschrift mit eigenen Augen! Den Abschluss macht ein Besuch des Kreuzkellers in Herzogenbuchsee: Hier treten von Patti Basler bis Bänz Friedli alle auf.