Gurlitt: Entartete Kunst im Kunstmuseum Bern

Das Kunstmuseum Bern präsentiert erstmals Werke aus dem Nachlass von Cornelius Gurlitt. Unter dem Titel «Entartete Kunst – Beschlagnahmt und verkauft» sind vom 2. November 2017 bis zum 4. März 2018 Bilder der im Dritten Reich diffamierten Kunst der Moderne zu sehen.

Das Kunstmuseum Bern und die Bundeskunsthalle in Bonn präsentieren zeitgleich eine Auswahl von Kunstwerken aus dem Nachlass von Cornelius Gurlitt mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten. Die in einen historischen Gesamtkontext eingebetteten Präsentationen basieren auf dem aktuellen Forschungsstand zum «Kunstfund Gurlitt» und stellen Teile des umfangreichen Werkkonvoluts erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor. Beide Ausstellungen sind inhaltlich aufeinander abgestimmt. In Bern liegt der Fokus auf Werken der «entarteten Kunst», die im «Dritten Reich» aus deutschen Museen beschlagnahmt worden sind. Die Ausstellung kann noch bis am 4. März 2018 besucht werden. Die Bundeskunsthalle konzentriert sich auf Werke, die NS-verfolgungsbedingt entzogen wurden, sowie auf Werke, deren Herkunft noch nicht abschliessend geklärt werden konnte. Die Bonner Ausstellung wird ab dem 19. April 2018 im Kunstmuseum Bern gezeigt.

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Bern gilt als Hochburg der Kultur und beherbergt einige der bedeutendsten Museen und Galerien der Schweiz. International hoch angesehene Kunst und einzigartige Architektur machen den Besuch unvergesslich. Sie möchten Ihren Besuch der Gurlitt-Ausstellung in Bern mit weiteren kulturellen Highlights verbinden? Kunst- und Kulturliebhabern können wir die derzeit aktuellen Ausstellungen «Die Sammlung Hahnloser» im Kunstmuseum Bern oder «Touchdown» im Zentrum Paul Klee ans Herz legen.

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