Gstaad Menuhin Festival & Academy

Was 1957 mit zwei Konzerten des Jahrhundert-Geigers Yehudi Menuhin in der Kirche Saanen begann, ist heute eines der grössten Klassikfestivals der Schweiz: das Gstaad Menuhin Festival & Academy.

Intendant Christoph Müller hat das Festival mit einer attraktiven Kombination von Tradition und Innovation, Stars und jungen Talenten sowie Kammermusik und Sinfoniekonzerten erfolgreich ins 21. Jahrhundert geführt. Die über 65 Konzerte finden in den stimmungsvollen und akustisch hervorragenden Kirchen des Saanenlandes, des Pays-d’Enhaut und des Obersimmental, und im eleganten Festival-Zelt Gstaad statt. Ein hochkarätiges Angebot an Meisterkursen rundet das Bild ab.

Die Gastspiele in den grossen Musikhauptstädten Europas werden in den luftigen Höhen von Gstaad fortgesetzt: Nach rauschenden Auftritten rund um das Thema Paris wendet sich das Gstaad Menuhin Festival im Sommer 2020 nun dem Osten zu und begibt sich nach Wien, Hauptstadt des Walzers, aber auch Tempel der Klassik und Wirkungsstätte von Haydn, Mozart, Beethoven, Brahms, Mahler, Schönberg… Kurz gesagt in eine Stadt, die Musik atmet. Es war Artistic Director Christoph Müller ein Herzenswunsch, das grossartige musikalische Erbe dieser Stadt in all seinen Facetten zu zelebrieren, von den am Kaiserhof so geliebten italienischen Perlen des Barock über modernere Schöpfungen und den unverwechselbaren Wiener «Schmäh» bis hin zu den grossen Meistern, allen voran Beethoven, an dem anlässlich seines diesjährigen 250. Geburtstags natürlich niemand vorbeikommt und dem mehr als zwanzig Konzerte zum Teil oder vollständig gewidmet sind.

Zu den Stars, die sich in diesem Sommer vor malerischer Kulisse ein Stelldichein geben, zählen der Tenor Jonas Kaufmann (mit einem Gastauftritt im «Fidelio» unter musikalischer Leitung von Jaap van Zweden), der Klarinettist Andreas Ottensamer (dessen Residency-Programm fünf Konzerte umfasst), die «Hohepriester des Barock» René Jacobs (der sich an zwei aufeinanderfolgenden Abenden voller Energie der «Missa solemnis» von Beethoven widmet) und Christophe Rousset (der seine Talens Lyriques durch Mozarts «Zauberflöte» dirigiert), der Countertenor Philippe Jaroussky (in Begleitung von l’Arpeggiata), die Pianistin Yuja Wang (für ein musikalisches Wiedersehen mit dem Violinisten Leonidas Kavakos), der Schauspieler Klaus Maria Brandauer (für eine Lesung mit Texten von Beethoven und Wagner im Dialog mit Sebastian Knauer am Klavier), der Violonist Renaud Capuçon (mit den viel zu selten gespielten Romanzen von Beethoven und Sylvain Cambreling am Pult) und nicht zu vergessen die von Mitsuko Ushida neu interpretierten «Diabelli-Variationen», das Gesamtwerk der Sonaten und Partiten für Solovioline von Bach dargeboten von Isabelle Faust und die Rückkehr von Sir Antonio Pappano an der Spitze seiner Accademia Nazionale di Santa Cecilia aus Rom mit der Siebten von Beethoven.

  • Gstaad Menuhin Festival & Academy AG

    Dorfstrasse 60
    3792 Saanen

    T +41 33 748 83 38
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