Berner Biergeschichten

Wie wird man eigentlich Mikrobrauer? Und was haben ein «nasser Hund» und «stinkige Socken» mit Bier zu tun? In drei Videoporträts erzählen Alex, Andrea und Peti ihre ganz persönliche (Bier-)Geschichte.

Bier auf zwei Rädern

Beim Oberbottiger Kurbelbräu sind der Name und das schöne Retro-Etikett Programm: Es wird ausschliesslich mit reiner Muskelkraft – sprich per Velo – geliefert. Wer ein Kurbelbräu kredenzt, hält seinen ökologischen Fussabdruck im Rahmen und trägt Schluck für Schluck zu einer besseren Welt bei (die CO2-Bilanz lässt danken!). Die Idee für das «grüne» Craft Beer hatten Peti Studer und Philip Walker, Jurist und Investment Manager. Und Triathlon-Kollegen. Als beim Saison-Apéro ihres Triathlon-Clubs im Berner Mattequartier das Bier ausging, mussten die beiden mit dem Velo Nachschub holen – und kamen dabei auf die Idee, selbst ein Bier zu produzieren. Mittlerweile beliefern die beiden etliche Berner Bars mit dem Oberbottiger Kurbelbräu – so kann es unter anderem in der BrauBarBümpliz probiert werden.

Vom WG-Balkon zur Mikrobrauerei

Industriegebäude, alte Gleise, kunterbunte Graffitis: Unweit der Warmbächli-Brache braut Alex Chevalley gemeinsam mit seinem Kollegen Gianni Brunner das BrauKunst-Bier. Angefangen als Bieridee in einer WG, lebt er heute vom Brauen und fördert als Mitbegründer des ZAPF! Craft Beer Festivals die Biervielfalt in Bern. Vielfältig sind auch die Kreationen von Alex und Gianni: Stark, eigen und unabhängig – das ist Florence, ein Brown Pale Ale mit dunklen und geschmeidigen Malznoten. Leonie hingegen ist leicht, spritzig und mit dezenter Süsse, ein erfrischendes Weizenbier mit Citrus-Mandarinen-Aroma und Karamellmalz. Was sie und die anderen Biere von BrauKunst gemeinsam haben? Sie sind eine Hommage an die Ex-Freundinnen der beiden Brauer – vom Geschmack über den Namen bis zum Beschrieb auf der Webseite ist alles von den einzelnen Frauen inspiriert.

Hopfen, Malz und Trauben

Wieso sollten Frauen nur Prosecco, Champagner und Wein trinken? Als bierliebende Gastronomin setzt sich Andrea Adamina für eine vielfältige und abwechslungsreiche Getränkekarte ein. So aktuell auch im Restaurant Marzer. Dabei ist es ihr wichtig, für jeden Geschmack und zu jeder Speise den perfekten Begleiter anbieten zu können. Tee aus der Länggasse ergänzt die feinen Kaffeeröstungen auf der Karte, regionales Bier die zahlreichen Weine... Welches Getränk am besten passt, entscheiden natürlich die Gäste. So auch bei der Veranstaltungsreihe «Bier vs Wein», die regelmässig im Restaurant Marzer im Berner Mattequartier stattfindet: Ein Duell um die ewige Frage der optimalen Getränkebegleitung, welches bei einem 5-Gang-Menü ausgetragen wird.

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