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Das Bild zeigt eine fröhliche Gruppe von Personen, die in einem Restaurant im Freien anstoßen. Sie lächeln und scheinen die Gesellschaft der anderen zu genießen, während sie umgeben von einem eleganten Ambiente sitzen. Das Foto vermittelt eine Atmosphäre der Freude und des Zusammenseins, perfekt für ein gemütliches Beisammensein unter Freunden.

Die schönsten Restaurantterrassen in Bern

Publiziert: 07.05.2024

Atemberaubende Aussichten, soweit das Auge reicht. Ob Stadtlokal direkt an der Aare oder preisgekröntes Restaurant am Seeufer – auf diesen Terrassen lässt es sich besonders gut geniessen.

Restaurant Bay

«Eine grüne Kulinarik-Oase inmitten der Stadt» – das Restaurant Bay in einem Satz beschrieben. Als letztes Haus der Altstadt befindet sich das Lokal im Herzen Berns. Von der Stadthektik bemerken Besuchende jedoch nichts. Im Gegenteil, wer durch den etwas versteckten Eingang gleich neben dem Kunstmuseum schreitet, den überkommt sofort ein Feriengefühl. Das liegt zum einen an der gelassenen Stimmung, zum anderen aber auch am frohen Grün der Blätter, die die Terrasse umgeben. Die köstlichen Speisen auf der Karte runden das Erlebnis an. Tipp: Nachspeise am Abend bestellen und zuschauen, wie die Lämpchen der Terrasse den Ort in goldene Magie einhüllen.

Feriengefühle für einen Abend

Fähribeizli

Eine beschauliche Fahrt mit der kleinen, feinen Bodenackerfähre in Muri gehört für viele Berner:innen genauso fest zum Sommer wie ein leckeres Eis am Ufer der Aare. Die Fährleute bringen ihre Gäste geradewegs – oder besser gesagt «querwegs» – ins beliebte Fähribeizli, dem aussichtsreichen Bijou mitten in der reizvollen Auenlandschaft des Elfenau-Parks. Hierhin locken etwa das hauseigene «Apéroplättli» (Apéroplatte) mit allerlei Trockenfleisch-Spezialitäten oder auch viele leichte Sommergerichte. schlagen bei den feinen Fischknusperli mit Tartarsauce aus dem nahegelegenen Rubigen garantiert ein Stückchen höher.

Auf die Fähre, fertig, los!

Restaurant Casa Novo

Eine sympathische, persönliche Atmosphäre wartet im Casa Novo auf Aficionados (Liebhaber:innen) einer mediterran inspirierten Marktküche. Im Sandstein-Bijou am Läuferplatz macht Dirk Wagner den Traum einer südländischen Tafelkultur wahr. Absolut filmreif ist die schmucke Terrasse direkt an der Aare mit einer Aussicht, die sich gewaschen hat – kein Wunder sind die 80 Plätze im Sommer so gefragt wie die fangfrischen Fische auf der Karte. Verführerisch sind an einem lauen Sommerabend deshalb nicht nur der feine Tropfen aus der hauseigenen Vinothek und die köstlichen Tapas, sondern auch der freie Blick auf die Untertorbrücke.

Vamonos!

Restaurant Cinématte

Näher geht nimmer: Die kleine und lauschige Terrasse des Restaurants Cinématte liegt keine drei Schritte neben der Aare und ginge gut und gerne als gemütliches Schiffsdeck durch, wenn man es denn nicht besser wüsste. Ob für ein à-la-carte-Gericht oder das Überraschungsdreigangmenü – ein Spaziergang ins Matte-Quartier lohnt sich schon alleine dank der Auswahl. Besonders sympathisch: Sowohl bei den Zutaten als auch beim Wein kommen ausschliesslich Schweizer Qualitätsprodukte auf den Teller und ins Glas. Und auch das hauseigene Kino setzt auf ausgewählte Filme jenseits von Massen- und Mainstreamware. Ein wahrlich filmreifer Ort am Wasser.

Ab ins Matte-Quartier

Restaurant Dampfzentrale

Weil die Aare unmittelbar am Marzili vorbeifliesst, ist dieses Quartier im Süden der Stadt sowieso eine einzige grosse Terrasse. Im Restaurant Dampfzentrale fühlt es sich sogar so an, als gehöre das grünblaue Herz der Berner:innen gleich mit zum Inventar: Hier riechen die Gäste nämlich nicht nur die brutzelnden Köstlichkeiten vom hauseigenen Grill oder Smoker, sondern auch den unvergleichlichen Duft des Wassers, der wie kein anderer den Berner Sommer prägt. So währt das «Frisch-aus-dem-Wasser-Gefühl» in der Dampfzentrale auch dann noch an, wenn die Sonne längst untergegangen ist und das feine Mousse au Chocolat zum Dessert die Seele erfreut.

Zur «Dampfere»

Hotel Bellevue Palace

Wie der Name, so die Aussicht: Die Terrasse des Hotels Bellevue Palace bietet ganz unbescheiden wohl eine der schönsten Weitblicke direkt vom Stadtzentrum aus. Vom Marzili aus dem Aarelauf entlang, vom Gurten bis zum immer wieder von Neuem atemberaubenden Panorama der Berner Alpen – fast fühlt es sich so an, als wäre es eine mehr als gelungene Kulisse für einen Film, bei dem es nie zum Abspann kommt. Egal ob beim Krevetten-Cocktail, einem feinen Nüsslisalat oder einem veganem Cassoulet: Ein Besuch auf der Bellevue-Terrasse bei Sonnenuntergang gehört auf jede sommerliche To-Do-Liste. Und nicht nur die Aussicht; auch die Auswahl an Drinks dazu ist filmreif.

Hoch über Bern

Altes Tramdepot

Vom berühmten BärenPark, wo die Berner Braunbären Finn, Björk und Ursina in der 6’000 Quadratmeter grossen Naturanlage wohnen, ist es nur ein paar Schritte zum Alten Tramdepot – Restaurant und Brauerei in einem. Ob ein Helles, Märzen oder Weizen: Stolze 3’100 Hektoliter Bier werden hier pro Jahr gebraut. Am besten schmecken die Tramdepot-Spezialitäten – darunter Bier mit Bretzel, Rindstatar oder die hausgemachte Bauernrösti – auf der grosszügigen Terrasse mit freier Sicht auf die Aare und die Dächer der Altstadt. Nicht nur Finn, Björk und Ursina dürften sich nach einem sonnigen Nachmittag an diesem besonderen Flecken mit dem einzigartigen Ausblick verwundert die Augen reiben.

Gegen Bierdurst und Bärenhunger

Restaurant Seeblick am Burgäschisee

Der Name ist Programm: Wer im Restaurant Seeblick einen Platz auf der Terrasse ergattert, hat direkte Sicht auf den Burgäschisee. Seine 21 Hektaren grosse Fläche teilen sich die Solothurner Gemeinde Aeschi im Norden und die Berner Gemeinde Seeberg im Süden. Einheimische und Ausflügler:innen schätzen das Erholungsgebiet zum Spazieren, Baden, Fischen, Grillieren, Rudern und Verweilen. Aber immer mit viel Bedacht: Ein Grossteil der Seelandschaft steht nämlich unter Naturschutz. Das Restaurant Seeblick ist vor oder nach dem Erkunden der Gegend genau der richtige Ort zum Einkehren. Ein gutes Glas Wein, ein röstfrischer Kaffee, ein knackiger Salat, eine Spezialität vom Grill – hier lässt’s sich so richtig geniessen und schlemmen.

Genuss am See zum Ersten

Hostellerie am Schwarzsee

Die Hostellerie am Schwarzsee hat nicht nur ein eigenes Schwimmbad, sondern auch gleich einen «eigenen» See direkt vor der Haustüre. Nur ein kurzer Weg über den Zebrastreifen und schon bezirzt eine reizende Naturidylle aus abwechslungsreicher Wiesen- und Pflanzenwelt. Eine atemberaubende Sicht auf das Freiburger Voralpenpanorama präsentiert sich bereits auf der Restaurantterrasse der Hostellerie. Da passt es umso besser, dass auf der Karte viele Gerichte und Spezialitäten zu finden sind, bei denen sich Essen und Ausblick ausgiebig geniessen lassen: Fleisch- und Fischspezialitäten vom heissen Stein gehören ebenso dazu wie Pizza aus dem Holzofen oder eine originelle Salatauswahl.

Genuss am See zum Zweiten

Restaurant Schloss Reichenbach

Barockes Schlossambiente mit Aaresicht gibts nicht gerade wie Kiesel am Flussufer: Das Restaurant Schloss Reichenbach in Zollikofen bildet zum Glück eine reizvolle Ausnahme. Das Kleinod mitten im Grünen liegt in der ehemaligen Orangerie des Schlosses und zählt zu den beliebtesten kulinarischen Ausflugszielen in Stadtnähe. Für seine berühmten Fischspezialitäten pilgern wahre Kenner:innen gerne auch von etwas weiter her an. Empfehlenswert ist im Sommer die Anreise mit der Reichenbach-Fähre; diese verbindet Zollikofen mit der Engehalbinsel schon seit über 275 Jahren auf besonders idyllische Art.

Genuss im Schloss

Ristorante Lago

Sind wir in Hinterkappelen oder in Süditalien? Das Ristorante Lago beim Wohlensee sorgt mit einer verführerischen Portion an mediterranem Flair berechtigt für ein wenig sympathische Verwirrung. Die Karte mit Gerichten wie Meeresfrüchtesalat nach Art des Hauses, Krevetten vom Grill oder Pizza Bianca verspricht ganz viel kulinarisches Dolce Vita. Auch die grosszügige Terrasse kann sich sehen lassen und lädt zum genussvollen Weitblick ein: Das Panorama der Berner Oberländer Alpen, das fliessende Wasser der Aare in Richtung See – la vita è bella im «Lago»!

Andiamo!