Panoptikum 1720

01. Februar 2020 ab 17:00 Uhr

Brauchen wir den Begriff Panoptikum 1720 (Synonym für “Kuriositätenkabinett“) so interessiert uns, was alles gleichzeitig brodelt und gärt in der Musikwelt der 1720er Jahre. Unser Konzertprogramm...

Brauchen wir den Begriff Panoptikum 1720 (Synonym für “Kuriositätenkabinett“) so interessiert uns, was alles gleichzeitig brodelt und gärt in der Musikwelt der 1720er Jahre. Unser Konzertprogramm bietet eine pikante Mischung aus musikalischen Trends, aus persönlichen Affinitäten für Opernstoffe, aus satirisch, tonmalerischer Reaktion auf ein weltwirtschaftliches Ereignis (1720 riss der legendäre Börsenkrach in Paris das Land in den Abgrund), aus besonderer Affinität für spezielle Instrumentalgattungen. Herausgehoben sei Vivaldis Liebe fürs Fagott: Von den fast 500 Konzerten Vivaldis sind 241 für Violine als Soloinstrument geschrieben, an zweiter Stelle folgen 39 Fagottkonzerte!

Antonio Vivaldi (1678-1741)
Sinfonia aus der Oper “La verità in cimento“ in G-Dur, RV 739
Concerto für Fagott, Streicher & B.c. in F-Dur, RV 485
Concerto für Fagott, Streicher & B.c. in a-Moll, RV 499

Georg Philipp Telemann (1681-1767)
Konzert für 2 Flöten, Oboe, Violine, Streicher & B.c., TWV 54:B1
Ouvertüre “La Bourse“ in B-Dur, TWV 55:B11

Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Ouvertüre zu Radamisto in e-Moll, HWV 12

Ensemble:
Les Passions de l'Ame, Orchester für Alte Musik Bern

Leitung:
Meret Lüthi

Solist:
Sergio Azzolini (Fagott)

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