14. September 2018 - 13. Januar 2019 Hodler//Parallelismus

Bereits zu Lebzeiten zählte Ferdinand Hodler zu den bekanntesten Malern der Schweiz. Nachdem er sich von den künstlerischen Vorbildern seiner frühen Jahre löste, entwickelte Hodler seinen eigenen, für ihn typischen Stil, der ihn international berühmt machte: der Parallelismus.

Bäume, die einen Weg säumen, Wolken oder Berge, die sich in einem See spiegeln oder eine Gruppe von Personen sind – so Hodlers Vision – in parallelen Mustern organisiert, die er in seinen Landschafts- und Figurenbildern durch die Hervorhebung von Symmetrien und Wiederholungen hervorhebt. Aus diesem – absichtlich vereinfachenden – Verständnis des Kosmos entwickelt Hodler die Theorie seines Schaffens. Die Ausstellung des Kunstmuseums Bern anlässlich seines 100. Todestages stellt Hodlers einfache, klare und wirkungsvolle Theorie des Parallelismus in den Mittelpunkt: Ein Prinzip der Komposition, das auf die Offenbarung der in der Natur angelegten Ordnung zielt.

Eine Kooperation des Kunstmuseum Bern und des Musée d’art et d’histoire de Genève.

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