Gerhard Tschan: «getönt»

15. März 2019

Mit Gerhard Tschan ziehen Sie das grosse Sang- und Klanglos!

Am Anfang ist die Stille.

Und dann steht Tschan da mit dem Ton in der Hand und erschafft Welten.
Er drückt die Klangfarbe aus der Tontube.
Er vertönt sich auf dem Akkordeon.
Doch seine falschen Töne sind richtig gesetzt.
Sie sind das Salz in der Klangsuppe.
Der Musikant aus Jericho singt jede Wand zu Sand.
Er hinterlässt keine Wüste, sondern blühende Geschichten und Klangwelten,
verwebt fremdländische und einheimische Töne zum Klangteppich.

Und immer gibt die Komik den Ton an:
Gelobt wird in den höchsten Tönen.
Wunderschön ertönt der Klang ihres Gangs im langen Gang.
Lüpfig zieht der Alpenpop durchs Land.
Schmissig jammert der Blues im Glück.
Taktvoll raubt der Tag die Träume der Nacht.

Geschichten werden erzählt:
Die Totenehrung altgedienter Chormitglieder.
Der Altrocker träumt von der grossen Bühne.
Der Schwermütige dümpelt im Blues.
Die Liebenden entzweit der Ton.
Immer wieder läuft die gleiche Platte.
Und alle treffen sich zum letzten Walzer, bis dass der Ton uns scheidet.

www.gerhard-tschan.ch

Freitag, 15. März 2019
20.00 Uhr, Wappensaal
Die Bar im Schlosshof ist ab 19 Uhr geöffnet.

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