Historisches Bern

01. Februar 2017

Berns Geschichte geht bis ins Jahr 1191 zurück, als Herzog Berchtold V. von Zährigen bei der heutigen Nydeggkirche eine Burg errichtete. Erstes Stadttor wurde der Zytglogge, es folgten der Käfigturm sowie der mittlerweile abgerissene Christoffelturm als weitere Stadttore. Heute ist Bern UNESCO-Welterbe.

Im Jahre 1191, dem Gründungsjahr der Stadt Bern, beauftragte Herzog Berchtold V. von Zähringen den Adelsherrn Cuno von Bubenberg, eine Stadt auf einer Halbinsel zu bauen, die natürlichen Schutz auf drei Seiten bot. Der Zytglogge (Zeitglockenturm) bildete das erste Stadttor. Das heutige Stadtwappen, ein Bär, erschien erstmals im Jahre 1224. Gemäss Legende wurde die Stadt nach dem ersten Tier benannt, welches der Herzog auf der Jagd während der Entstehung der Stadt erlegte. Im 13. Jahrhundert wurde Bern weiter in Richtung Westen vergrössert und der Käfigturm bildete das neue Haupttor. Im 14. Jahrhundert folgte der dritte und letzte Ausbau der Stadt bis hin zum heutigen Hauptbahnhof.

 

Bern wurde im Spätmittelalter als grösster und mächtigster Stadtstaat nördlich der Alpen angesehen. 1405 brannte der grösste Teil der Stadt nieder. Der Wiederaufbau aus Sandstein erfolgte umgehend. Dem Bau der Laubengänge verdankt Bern seine rund sechs Kilometer langen Arkaden (Lauben), eine der längsten gedeckte Einkaufspromenaden Europas. 1848 wurde Bern durch das erste schweizerische Gesamtparlament zur Bundesstadt der Schweiz gewählt. Daraufhin wurde das Bundeshaus im Stil der florentinischen Renaissance erbaut. Dank des weitgehend unverändert erhaltenen mittelalterlichen Stadtbildes wurde Bern 1983 in das Verzeichnis der UNESCO-Welterben aufgenommen.