Kornhaus

In den drei Obergeschossen wurden ursprünglich Getreidevorräte aufbewahrt, während im Keller die Fässer der Zehnt- und Domaineweine lagerten.

Nachdem das Kornhaus in Bern zu Beginn des 19. Jahrhunderts seine eigentliche Funktion verloren hatte und zuletzt als Ausschankkeller genutzt worden war, wurde es 1893 in ein Festlokal umgestaltet.

1998 wurde das neue Kornhaus mitten in der Stadt Bern eröffnet.

Es entstand eine vielfältige Kultur- und Begegnungsstätte mit der Kornhausbühne des Stadttheaters, der Kornhausbibliothek, einer Fachbibliothek für Gestaltung, dem Forum für Medien und Gestaltung und den beiden gastronomischen Betrieben Kornhauskeller und -café.

Heute befinden sich an zwölf Pfeilern die wichtigsten bernischen Frauentrachten, in den Bogenzwickeln sind 31 Musikanten in der deutschen Männertracht der Renaissance dargestellt. Weiter sind mythologische Gestalten dargestellt: der Mann im Mond, der Drache, ein Kornengel, die Nixe, das Quellweiblein und andere. Es entstand ein volkskundliches Panorama, das den Charakter eines gemalten Geschichtsbuches wiedergibt.

Ab Hauptbahnhof mit Tramlinie Nr. 6/7/8/9 bis Haltestelle „Zytglogge“

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