Mascha und Mischa

Die beiden Braunbären sind zirka sieben Monate alt und waren von Wildhütern als verwaiste Jungtiere in den Wäldern Ussuriens, im äussersten Osten Russlands, gefunden worden.

Die letzten Monate verbrachten die beiden Bären – ein Weibchen und ein Männchen – im “Rehabilitation Centre Utyos“ in Ost-Russland, wo sie aufgezogen und gepflegt wurden. Am 14. September wurden sie von Moskau nach Zürich geflogen und mit einem speziellen Tiertransporter des Tierparks Dählhölzli nach Bern gefahren.

Während ihr Mann Dmitri Medwedew seine Reise in die Innerschweiz antrat, überreichte die Präsidentengattin Medwedewa der Stadt Bern unter grossem Interesse der Öffentlichkeit und der Medien die Dokumente der beiden Bären. Zudem enthüllte sie eine kleine Gedenktafel am Geländer des Bärengrabens, welche die Besucher des Bärenparks künftig an das grosszügige Gastgeschenk Russlands erinnert.

Russlands Gastgeschenk
Das Gastgeschenk Russlands ist eine grosse Ehre für die Bundesstadt. So werden in der Regel nicht die Gastgeberstadt, sondern die höchsten Repräsentanten eines Landes beschenkt. Dass Russland in diesem Fall eine Ausnahme gemacht habe, stellt einen Ausdruck von grosser Wertschätzung für die Stadt Bern dar. Dabei spiele sicherlich auch der Umstand eine Rolle, dass die russische Eishockey-Mannschaft in Bern Anfang des laufenden Jahres den Weltmeisterschaftstitel geholt hat.

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